Derzeit betreiben verschiedene Verbände, die Stadt selbst, die Staatsbad GmbH u.a. nebeneinander Werbung, ohne diese ausreichend aufeinander abzustimmen. Wir gründen eine Marketinggesellschaft, in der alle Betroffenen mitwirken können. Die Schaffung einer einheitlichen „Marke Bad Kissingen“ gewährleistet einen hohen Wiedererkennungswert und maximale Resonanz. Schwerpunkt der Aktivitäten wird wieder Deutschland und das nahe-gelegene Ausland sein.
Der aktuelle Vertrag über die Staatsbad GmbH ist befristet bis 2018. Wir handeln bereits jetzt und betreiben die Neugliederung der Gesellschaft. In der „neuen“ Staatsbadgesellschaft müssen auch diejenigen mitentscheiden können, die unmittelbar betroffen sind, also u.a. die Kurhausbetreiber, Sanatorien, Hoteliers, Kliniken, Vertreter des Handels usw. Dadurch erreichen wir eine Steigerung der Effizienz, da die Betroffenen ein eigenes Interesse am Funktionieren der Gesellschaft haben.
Die "KissSalis" muss ständig weiter ausgebaut werden, um ihre Attraktivität zu erhalten und zu erhöhen. Sie wird künftig konsequenter genutzt, um neue – vor allem auch Übernachtungsgäste – nach Bad Kissingen zu holen.
Unsere klassischen Kurmittel Wasser und Salz haben Bad Kissingen groß gemacht. Sie sind in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt worden.
Die wollen wir durch Verbesserte Nutzung des boomenden Fahrradtourismus, Schaffung von Angeboten für Bustourismus mit mehreren Übernachtungen in Bad Kissingen und Ausflügen in die erweiterte Umgebung und die sofortige Ausweisung eines Wohnmobilstellplatzes erreichen.
Die Ansiedlung eines Magnetbetriebes, der neue, bisher noch nicht angebotene Warengruppen nach Bad Kissingen bringt, wird weiterverfolgt.
Die Parkraumbewirtschaftung werden wir in Absprache mit Vertretern von Handel und Gastronomie, insbesondere „Pro Bad Kissingen“, unverzüglich neu regeln. Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Einkaufsstädten müssen schnell beseitigt werden.
Dadurch werden wir das zwischen Rathaus und Gewerbe herrschende Klima verbessern und ein abgestimmtes Vorgehen, das die Interessen aller berücksichtigt, ermöglichen. Ziel ist es, die Bad Kissinger „Innenstadt als attraktive Einkaufsstadt“ mit festen (Mindest-) Öffnungszeiten und gemeinsamem Marketing zu etablieren. Die Stadt leistet ihren Beitrag, indem sie die längst überfällige Erneuerung der Fußgängerzone in den Bereichen "Marktplatz" und angrenzende Gassen in Angriff nimmt.
Der Bereich von Teilen der ehemaligen US-Kaserne und der ehemaligen „Housing-Area“ sind die letzten großen städtischen Entwicklungsflächen. Die Aufstellung eines Teilbebauungsplans für einen kleinen Ausschnitt, wie sie die Stadtratsmehrheit beschlossen hat, ist nicht ausreichend. Wir werden einen Bebauungsplan für die Gesamtfläche vorlegen, der den Interessen der Stadtentwicklung Rechnung trägt.
Wir setzen uns für eine rasche Anbindung Bad Kissingens an die A 71 über die B 286 "neu" ein.
Wir werden die abschnittsweise Neugestaltung endlich beginnen.
Wir werden die Satzung den Erfordernissen unserer Zeit anpassen. Es wird eine "Kernzone" entstehen, in der die bisherigen Bestimmungen fortgelten und eine "Kurmischzone" mit erweiterten Nutzungen.